Konfliktmanagement - wie vorgehen? Ein paar kurze Worte zur Konfliktbearbeitung - eine Aufgabe der Führung.
Die Bearbeitung von Konflikten ist dann erfolgversprechend, wenn die beteiligten Parteien ein hohes Interesse an deren Beilegung haben - sei dies instrinsisch motiviert oder von außen, vom Markt oder aus der Hierarchie heraus gefordert.
Fast immer ist zudem nötig, beiden Seiten zuzugestehen, ihre Betroffenheit zu artikulieren, wobei darauf zu achten ist, dass daraus keine Anklagen gegen die jeweils andere Partei erfolgen. Dies würde den Ausstieg aus der Verantwortung bedeuten und den destruktiven Konflikt-Kreislauf erneut nähren.
Entscheidend ist dann, dass beide Seiten realistische Vorstellungen äußern, was sie sich für die zukünftige Zusammenarbeit wünschen bzw. welche annehmbaren Bedingungen aus ihrer Sicht eingelöst werden sollten, damit sie sich bereit für ein Commitment sehen, die Vergangenheit ruhen zu lassen und nach vorn zu schauen.
Die formulierten Bedingungen dürfen dabei nicht trickreich mit Ereignissen oder unerreichten Forderungen der Vergangenheit verbunden sein.
Das Hauptaugenmerk sollte der Arbeit an der zukünftigen Zusammenarbeit dienen:
Wie kann dies realisiert werden?
Welche gemeinsam getragenen Kompromisse sind nötig?
Es gilt dann eine Vereinbarung zu treffen, wie oft man sich von nun an zu den Erfahrungen aus dem Alltag treffen mag, um diese vor dem Hintergrund der Vereinbarungen zu bewerten.
Ist die Eskalation eines Konflikts bereits weit fortgeschritten, ist meist die Einbindung einer konflikterfahrenen neutralen Person zur Moderation der Konfliktauflösung sinnvoll.